Tuchel baut England für 2026 mit massiven Streichungen im Kader um

Thomas Tuchel hat die Fußballwelt schockiert, indem er die Star-Angreifer Phil Foden und Cole Palmer aus Englands Kader für die Weltmeisterschaft 2026 gestrichen hat, was eine neue taktische Ära einläutet.

Ein radikaler Neuanfang für die Three Lions

Die Landschaft des englischen Fußballs hat sich dramatisch verändert, während sich Thomas Tuchel darauf vorbereitet, die Nationalmannschaft in die Weltmeisterschaft 2026 zu führen. In einer Reihe von Entscheidungen, die Schockwellen durch den Sport gesendet haben, hat der deutsche Taktiker einen 26-Mann-Kader zusammengestellt, der aktuelle Form und taktische Disziplin über etablierte Namen stellt. Die auffälligsten Streichungen betreffen zwei der kreativsten Talente des Landes: Phil Foden und Cole Palmer werden das Turnier beide von zu Hause aus verfolgen, nachdem sie schwierige Spielzeiten bei Manchester City und Chelsea hinter sich haben.

Defensive Neuausrichtung und Abschied von Veteranen

Tuchels Plan für den Erfolg in Nordamerika lässt auch keinen Platz für Harry Maguire. Der erfahrene Innenverteidiger, eine tragende Säule der Ära von Gareth Southgate, ist Berichten zufolge am Boden zerstört über seine Nichtberücksichtigung. Während Maguires internationale Erfahrung zuvor als unverzichtbar galt, hat sich das neue Trainerteam für ein anderes defensives Profil entschieden. Auch Levi Colwill verpasst einen Platz in der Abwehr, was darauf hindeutet, dass Tuchel nach einer spezifischen Mischung aus Mobilität und Ballbesitzsicherheit sucht, die andere seiner Meinung nach effektiver bieten.

Neue Gesichter und taktische Verschiebungen

Während einige Stars wegfallen, haben andere ihre Tickets für die USA, Mexiko und Kanada gesichert. Kobbie Mainoo hat seinen Platz im Herzen des Mittelfelds behalten, obwohl kein Platz für Adam Wharton, Morgan Gibbs-White oder Lewis Hall war. Diese Auswahl deutet auf eine Vorliebe für Mainoos spezifische Fähigkeiten hin, um in den hochdruckgeladenen Umgebungen zu bestehen, die in der kommenden Gruppenphase erwartet werden.

In einem Schritt, der Tuchels Wunsch nach physischer Präsenz im letzten Drittel unterstreicht, hat sich Ivan Toney in die Pläne des Managers gekämpft. Toneys Nominierung deutet darauf hin, dass England bei Bedarf einen direkteren Ansatz verfolgen könnte, was dem Angriff eine andere Dimension verleiht, dem nun das Flair von Foden und Palmer fehlen wird.

Die Logik hinter dem Wagnis

Tuchels Bereitschaft, hochkarätige Kreativspieler auszusortieren, rührt von einer enttäuschenden Saison für Foden und Palmer her. Im hochriskanten Umfeld einer Weltmeisterschaft hat der Trainer klar entschieden, dass der Ruf nicht schwerer wiegen darf als das Momentum. Indem er den Kader von unterperformenden Stars und Veteranen wie Maguire befreit, setzt Tuchel auf eine schlankere, diszipliniertere Einheit, um das erweiterte Turnierformat zu bewältigen. Die offizielle Bekanntgabe im Wembley am Freitagmorgen markiert den Beginn dieser High-Risk-High-Reward-Ära für England.

Source: The Guardian Football

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