Politischer Druck auf FIFA wächst: Iran soll bei der WM 2026 durch Italy ersetzt werden
Ein diplomatisches Manöver der US-Administration zielt darauf ab, die Azzurri auf Kosten der Teilnahme von Iran zurück auf die Weltbühne zu bringen.
Diplomatisches Manöver zielt auf das WM-Teilnehmerfeld ab
In einem Schritt, der das Teilnehmerfeld der Weltmeisterschaft 2026 grundlegend verändern könnte, hat ein offizieller Vertreter der Trump-Administration Berichten zufolge bei der FIFA Lobbyarbeit betrieben, um Iran aus dem Turnier auszuschließen. Laut Berichten der Financial Times sieht der Vorschlag vor, Italy als Ersatz für die Nationalmannschaft von Iran einzuladen.
Diese unerwartete Intervention, angeführt vom Sondergesandten Paolo Zampolli, scheint eher durch internationale Diplomatie als durch sportliche Verdienste motiviert zu sein. Die Initiative wird als strategischer Versuch gerahmt, die Beziehung zwischen den United States und der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni zu kitten. Die Spannungen zwischen den beiden Staatschefs hatten sich kürzlich verschärft, nachdem der amerikanische Präsident öffentliche Kritik an Pope Leo XIV im Zusammenhang mit dem anhaltenden Konflikt unter Beteiligung von Iran geäußert hatte.
Auswirkungen auf das Turnier 2026
Sollte die FIFA diesen Antrag in Erwägung ziehen, würde dies eine historische und kontroverse Abweichung von den standardmäßigen Qualifikationsprotokollen darstellen. Iran hat sich seinen Platz im 48-köpfigen Teilnehmerfeld über die traditionellen asiatischen Qualifikationsrunden verdient, während das Fehlen von Italy beim Turnier ein großes Thema unter globalen Fußballfans war.
Der Weltfußballverband hat sich historisch gesehen stets gegen politische Einmischung bei der Teamauswahl gewehrt, doch die Beteiligung der Regierung eines Gastgeberlandes verleiht der Situation eine komplexe Ebene. Quellen, die mit den Diskussionen vertraut sind, deuten darauf hin, dass der Schritt als Weg gesehen wird, Reibungen innerhalb des westlichen Bündnisses zu lösen, indem Italy ein Hintertüreinstieg in das nordamerikanische Großereignis ermöglicht wird.
Ungewissheit über den Status von Iran
Während sich der Kader von Iran auf seine Gruppenspiele vorbereitet hat, ist seine Präsenz in den United States, Mexico und Canada zum Gegenstand intensiver Debatten geworden. Die Kombination aus geopolitischen Sanktionen und diesem neuen diplomatischen Druck erzeugt eine Wolke der Ungewissheit über ihre Teilnahme.
Sollte es zu diesem Austausch kommen, würde die Rückkehr des viermaligen Weltmeisters Italy die Wettbewerbslandschaft des Turniers erheblich verändern. Eine solche Entscheidung würde jedoch wahrscheinlich auf immense rechtliche und ethische Herausforderungen seitens der AFC und anderer internationaler Fußballverbände stoßen, die die Integrität des Qualifikationsprozesses priorisieren.
Source: The Guardian Football
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